Jesus spricht / 119

119.

Nach der heiligen Wandlung: Hast du begriffen, wie Ich gehorsam bin? Ich schenke Mich, Ich gebe den Wünschen aller nach. Handle auch so! Mutter Vikarin wünscht, dass du schneller in den Garten gehest [sie war mit der Gartenarbeit betraut]: Stelle sie zufrieden! Deine Oberin wünscht, dass du so wenig als möglich in deiner Zelle seiest: gib nach!… Was liegt dir daran, hier oder dort zu sein? Ich begleite dich überall hin.

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Jesus spricht / 118

118.

Sobald du in dich hineinhorchst, findest du Mich. Ich bin schon da und erwarte dich, – und so ist es in jeder Seele. Wie jene, die sich lieben, im Laufe des Tages Begegnungen festlegen, wo sie sich einzig einander widmen, so haben auch Wir Unsere Begegnungen: es sind das die Gebetsstunden des Tages und der Nacht, Messe und Kommunion. Bereite dich vor, indem du dich darauf freust!… Ich wünsche, deine Seele von Freude überflutet zu sehen. Strahle überall die Freude aus!

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Jesus spricht / 117

117.

Wenn du deinem Beichtvater mitteilst, was Ich dir gesagt habe, warum behältst du einen Teil davon zurück? Das heißt doch, Mich ein wenig entstellen… Sei treuer und überwinde deine Schüchternheit! Was du zurückbehältst, das hemmt dich. Ich wünsche, dass er dein Herz und deine Phantasie überwache. Ich wünsche dich arm und losgeschält, ohne Vorbehalt vor Mir, um dich jeden Tag mit neuen Gaben bereichern zu können… Je mehr du gibst, desto mehr wirst du empfangen…

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Jesus spricht / 116

116.

Das ist die Liebe: die anderen mit dem bekleiden, was sie Gott wohlgefällig macht. Ihnen sogar unsere Ideen, von unserem Denken das Kostbarste schenken. Nicht nur dulden, dass sie sich dessen bemächtigen, sondern sie mit allem zieren, was sie verschönern könnte. So gab Ich all Mein Blut hin; Ich fahre fort, der Menschheit Meinen Leib zu schenken, ihr Meinen Geist mitzuteilen, Mein Denken, das Kostbarste Meines Denkens. Begreifst du es? Das Denken Gottes wird dem Menschen geschenkt. Nicht nur schenke Ich es ihm, sondern Ich gebe es ihm so zartfühlend ein, dass es sein eigen werde wie ein Teil seines Wesens. Damit er Mir ähnlich werde und Gott gefalle, schmücke Ich ihn mit einer der Herrlichkeiten Christi: mit Seinem Denken! Das ist die Liebe!…

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Jesus spricht / 115

115.

Was deine Arbeit betrifft, die Beobachtung der heiligen Regel, tue eher zu viel als zu wenig! Diese Mehrleistung ist Mir so angenehm: Ich sehe sie, Ich rechne sie dir hoch an. Nichts ist unnütz, nichts geht verloren…

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Jesus spricht / 114

114.

(Sonntag, den 23. November 1941)
Du wirst dein Gelübde der Hingabe als Opferseele freudig ablegen; denn Mir bereitet es eine sehr große Freude. Ja, die Klarissen werden in die Westschweiz zurückkehren; habe Geduld, habe Vertrauen zu Mir! Lass Mich walten, du verstehst dich nicht darauf, das ist nicht deine Sache! Dein Wirkungskreis ist Mein Herz, wo Ich dich begraben wünsche in ständigem Beten für die Seelen, und Ich werde wirken. Und dieses kleine Kloster wird Meiner Mutter, der Vermittlerin aller Gnaden, geweiht sein.

[Schwester Maria, der das große und wichtige Anliegen der Rückkehr der Protestanten zur heiligen Kirche ständig auf der Seele brannte, hatte das innige Verlangen, die Klarissen möchten wieder in ihre Heimat, die Schweiz, zurückkehren, aus der die Glaubensspaltung sie vertrieben hatte. Die Klarissen sollten in der Schweiz die alte Tradition ihres heiligen Ordens wieder aufnehmen und dort ein Kloster gründen zu diesem doppelten Zweck:
1. Durch Beten und Bussen die Rückkehr der Protestanten zur heiligen Kirche zu erringen. 2. In diesem Klösterchen die heilige Ordensregel in ihrer evangelischen Einfachheit zu leben.]

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Jesus spricht / 113

113.

Das Glück liegt im verborgenen Leben. Das Glück besteht im Leben der Freundschaft mit der Heiligsten Dreifaltigkeit. Aber das Leben des Geistes ist etwas Zartes. Man muss es in der Stille hüten, wo es sich entfaltet. Das Glück liegt im verborgenen Leben. –

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Jesus spricht / 112

112.

Lass die Freuden der Erde, denke nicht daran; mögen sie dir gleichgültig sein, — und Ich werde dich andere, bessere Freuden erkennen lassen! Ich fülle deinen Tag aus, Ich fülle deine Arbeit aus, Ich fülle dein Herz aus. Lass Mich auch über deinen ganzen Geist herrschen! Was dir widerstrebt und dich empört, das betrachte mit Sanftmut und Erbarmen, die Ich euch in meinem Leiden geoffenbart habe. Habt Erbarmen miteinander! Wenn euch dieses Leben – mit all seinen Möglichkeiten zur Umgestaltung – erhalten bleibt, so geschieht es deshalb, weil Ich Erbarmen mit euch habe.

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Jesus spricht / 111

111.

Die Eifersucht darf dich nicht ärgern; ihr habt Mich so notwendig, dass ihr Mich in allen Freuden suchen sollt und auch in dem, was anderen Freude macht, um so die Freude zu erfassen. Ich schenke der Seele, die Mir wirklich begegnet ist und Mich aufnimmt, die Fülle der Freude. Dann lässt sie ohne Mühe alle nebensächlichen Dinge, vorausgesetzt, dass sie nur an Gott festhält. Ach, den Seelen helfen, Mich zu entdecken und Mich aufzunehmen, das ist das dringlichste aller Liebeswerke.

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Jesus spricht / 110

110.

Das Gelübde als Opferseele wirst du in die Hände Meiner Mutter, der Vermittlerin aller Gnaden, ablegen, – sie wird Gott deine Hingabe darbieten. (X)

Erst im Himmel werdet ihr verstehen, was ihr Meiner Mutter zu verdanken habt, und was euch geschenkt wurde, als Ich sie euch zur Mutter gab. Und wie unergründlich ist die Liebe Gottes, die für euch die allerseligste Jungfrau Maria geschaffen hat, die Vermittlerin aller Gnaden.

(X) Wie man später erfahren wird, hat sie dieses Gelübde am Feste der Unbefleckten Empfängnis, am 8. Dezember 1941, abgelegt.

 

 

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