Jesus spricht / 123

123.

Sprich wenig, – sage das Wesentliche; dann lass Mich machen!

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Jesus spricht / 122

122.

(25. November 1941)
Was Ich dir gesagt habe, tue ohne Angst! Ich werde mit dir sein.

[Es handelt sich hier wahrscheinlich darum, die Mutter Oberin um die Erlaubnis zu bitten, das Gelübde der Hingabe als Opferseele ablegen zu dürfen.]

 

 

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Jesus spricht / 121

121.

Ja, Ich bin der Allmächtige. Meine wunderbare Hilfe würde euch öfters geoffenbart werden, wenn ihr Vertrauen zu Mir hättet. Aber ihr dürft keines der natürlichen Mittel vernachlässigen, die euch zur Verfügung stehen. Ihr entmutigt euch, bevor ihr alles versucht habt. Ich sende euch die natürlichen Mittel, und dann erst, wenn ihr sie getreulich erschöpft habt, könnt ihr auf Mein übernatürliches, unfehlbares Eingreifen zählen. Aber Ich helfe euch immer und zunächst dadurch, dass Ich die natürlichen Mittel eurem Gebrauch überlasse.

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Jesus spricht / 120

120.

Wie Meine Vorsehung für euer tägliches Brot sorgt, damit euer Körper lebensfähig bleibe, so sorgt Meine ganz gütige Vorsehung dafür, dass ihr täglich neue Opfer bringen könnt. Dies sind Gelegenheiten, die Tugenden zu üben, um die ihr Mich bittet, damit ihr lebendig bleibt, täglich wachst in Meiner Erkenntnis und in Meiner Liebe. Denket daran, wenn das Leiden kommt!

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Jesus spricht / 119

119.

Nach der heiligen Wandlung: Hast du begriffen, wie Ich gehorsam bin? Ich schenke Mich, Ich gebe den Wünschen aller nach. Handle auch so! Mutter Vikarin wünscht, dass du schneller in den Garten gehest [sie war mit der Gartenarbeit betraut]: Stelle sie zufrieden! Deine Oberin wünscht, dass du so wenig als möglich in deiner Zelle seiest: gib nach!… Was liegt dir daran, hier oder dort zu sein? Ich begleite dich überall hin.

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Jesus spricht / 118

118.

Sobald du in dich hineinhorchst, findest du Mich. Ich bin schon da und erwarte dich, – und so ist es in jeder Seele. Wie jene, die sich lieben, im Laufe des Tages Begegnungen festlegen, wo sie sich einzig einander widmen, so haben auch Wir Unsere Begegnungen: es sind das die Gebetsstunden des Tages und der Nacht, Messe und Kommunion. Bereite dich vor, indem du dich darauf freust!… Ich wünsche, deine Seele von Freude überflutet zu sehen. Strahle überall die Freude aus!

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Jesus spricht / 117

117.

Wenn du deinem Beichtvater mitteilst, was Ich dir gesagt habe, warum behältst du einen Teil davon zurück? Das heißt doch, Mich ein wenig entstellen… Sei treuer und überwinde deine Schüchternheit! Was du zurückbehältst, das hemmt dich. Ich wünsche, dass er dein Herz und deine Phantasie überwache. Ich wünsche dich arm und losgeschält, ohne Vorbehalt vor Mir, um dich jeden Tag mit neuen Gaben bereichern zu können… Je mehr du gibst, desto mehr wirst du empfangen…

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Jesus spricht / 116

116.

Das ist die Liebe: die anderen mit dem bekleiden, was sie Gott wohlgefällig macht. Ihnen sogar unsere Ideen, von unserem Denken das Kostbarste schenken. Nicht nur dulden, dass sie sich dessen bemächtigen, sondern sie mit allem zieren, was sie verschönern könnte. So gab Ich all Mein Blut hin; Ich fahre fort, der Menschheit Meinen Leib zu schenken, ihr Meinen Geist mitzuteilen, Mein Denken, das Kostbarste Meines Denkens. Begreifst du es? Das Denken Gottes wird dem Menschen geschenkt. Nicht nur schenke Ich es ihm, sondern Ich gebe es ihm so zartfühlend ein, dass es sein eigen werde wie ein Teil seines Wesens. Damit er Mir ähnlich werde und Gott gefalle, schmücke Ich ihn mit einer der Herrlichkeiten Christi: mit Seinem Denken! Das ist die Liebe!…

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Jesus spricht / 115

115.

Was deine Arbeit betrifft, die Beobachtung der heiligen Regel, tue eher zu viel als zu wenig! Diese Mehrleistung ist Mir so angenehm: Ich sehe sie, Ich rechne sie dir hoch an. Nichts ist unnütz, nichts geht verloren…

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Jesus spricht / 114

114.

(Sonntag, den 23. November 1941)
Du wirst dein Gelübde der Hingabe als Opferseele freudig ablegen; denn Mir bereitet es eine sehr große Freude. Ja, die Klarissen werden in die Westschweiz zurückkehren; habe Geduld, habe Vertrauen zu Mir! Lass Mich walten, du verstehst dich nicht darauf, das ist nicht deine Sache! Dein Wirkungskreis ist Mein Herz, wo Ich dich begraben wünsche in ständigem Beten für die Seelen, und Ich werde wirken. Und dieses kleine Kloster wird Meiner Mutter, der Vermittlerin aller Gnaden, geweiht sein.

[Schwester Maria, der das große und wichtige Anliegen der Rückkehr der Protestanten zur heiligen Kirche ständig auf der Seele brannte, hatte das innige Verlangen, die Klarissen möchten wieder in ihre Heimat, die Schweiz, zurückkehren, aus der die Glaubensspaltung sie vertrieben hatte. Die Klarissen sollten in der Schweiz die alte Tradition ihres heiligen Ordens wieder aufnehmen und dort ein Kloster gründen zu diesem doppelten Zweck:
1. Durch Beten und Bussen die Rückkehr der Protestanten zur heiligen Kirche zu erringen. 2. In diesem Klösterchen die heilige Ordensregel in ihrer evangelischen Einfachheit zu leben.]

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